Goldenes Priesterjubiläum von Pfarrer Eduard-Franz Schließmann

Am 31. Juli begeht der frühere Pfarrer von Heilig Kreuz, Eduard-Franz Schließmann, sein goldenes Priesterjubiläum. In großer Dankbarkeit feiert er diesen Tag mit seiner einzigen Gemeinde und Gästen um 10 Uhr im sonntäglichen Gemeindegottesdienst.

Die Predigt wird Prof. Dr. Richard Hartmann halten, der selbst aus der Gemeinde Heilig Kreuz stammt. Er kennt den Jubilar schon seit Ende der 60er Jahre, als er als Kaplan in St. Georg tätig war.

Aus dem Wunsch heraus, junge Menschen zum christlichen Glauben zu führen und zu begleiten, entschied sich Pfarrer Schließmann, nach seiner Kaplanszeit zunächst Religionslehrer zu werden. Er unterrichtete in Darmstadt am Ludwig-Georg-Gymnasium und der Lichtenbergschule und engagierte sich in der gymnasialen Verbandsarbeit im Bund Neudeutschland (später Katholische Studierende Jugend/ KSJ). Gleichzeitig war er als Dekanatsjugendseelsorger tätig. 1986 wechselte er als Religionslehrer an das Ketteler Kolleg in Mainz und leitete das angegliederte Studentenwohnheim.

1991 übernahm er seine erste und einzige Gemeinde, Heilig Kreuz, in Auerbach. Hier konnte er seine Lehrertätigkeit am AKG fortsetzen. Auch in der Gemeindearbeit ging es Pfarrer Schließmann darum, den Glauben zu stärken und an die nachfolgende Generationen weiterzugeben. Auf seine eigene Weise wollte er die Menschen ermutigen, ihr Leben aus dem Glauben zu gestalten. Dies spiegelte sich in der liturgischen Gestaltung der Gottesdienste und der Predigten, aber auch in sonstigen Formen der Glaubensweitergabe wider.

Wohl in diesem Sinne wird Prof. Dr. Hartmann in seiner Predigt im Dankgottesdienst folgenden Text von SAID, Psalmen 2007, einbeziehen:

herr
gib dass ich unbelehrbar bleibe
mich vor der kompatiblen vernunft schütze
und deren postmodernen furien
so dass ich meine erregbarkeit nicht verliere
denn dann verlöre ich auch dich
höre auf mich
oh herr
nicht auf diejenigen
die auf dich hören
denn sie sprechen
von einer mischung aus gott und vernunft
nützlich und konvertierbar

Die Gemeinde Heilig Kreuz freut sich mit ihrem früheren Pfarrer über das Jubiläum und dankt ihm herzlich für seine segensvolle Arbeit.

Es ergeht die Einladung an alle, den Gottesdienst mit ihm zu feiern.

Umstellung der Gottesdienstzeiten ab September

Zum 01. September wachsen die beiden Gemeinden St. Laurentius und Heilig Kreuz zu einer Pfarrgruppe zusammen.
Auch wenn zunächst noch zwei Pfarrer vor Ort sein werden, hat der gemeinsame Pfarrgemeinderat in Rücksprache mit dem Liturgieausschuss der Pfarrgruppe eine Neuregelung der Werktagsgottesdienste beschlossen. Dabei wurde kein Gottesdienst gestrichen, aber die Zeiten so gelegt, dass keine Gottesdienste parallel stattfinden. Dies ist auch für Vertretungen von Vorteil.

Ab 1. September gilt für St. Laurentius und Heilig Kreuz folgende Ordnung an Werktagen:

Tag Zeit Heilig Kreuz St. Laurentius
 Dienstag 08.30 Heilige Messe
19.00 Vesper
 Mittwoch 08.00 Rosenkranz
08.30 Heilige Messe
19.00 Heilige Messe
 Donnerstag 08.00 Stille Anbetung
08.30 Heilige Messe
18.00 Stille Anbetung
19.00 Heilige Messe als Requiem für die in dieser Woche Verstorbenen der Pfarrgruppe
 Freitag 08.30 Heilige Messe

Für besondere Gottesdienste (Frühschichten, Roratemessen etc.) gelten eigene zeitliche Ansätze, die jeweils im Mitteilungsblatt stehen werden.

Die Absprache der Gottesdienstzeiten ist ein wichtiger Schritt auf dem gemeinsamen Weg.
Danke für Ihr Verständnis.

Verstärkung fürs Pastoralteam

Eberle SabineLiebe Gemeindemitglieder im Pfarreienverbund Bensheim!

Ab August werde ich als Gemeindereferentin das Pastoralteam im Pfarreienverbund unterstützen und so möchte ich mich Ihnen an dieser Stelle schon einmal kurz vorstellen. Mein Name ist Sabine Eberle und ich bin in Viernheim aufgewachsen. Nach dem Abitur habe ich in Mainz Religionspädagogik studiert und war nach dem Studium in Mainz-Hechtsheim  als Gemeindeassistentin tätig.

„Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein“ (Mt 5,37) – mit diesem Bibelvers wurde ich 2002 zu meinem Dienst im Bistum Mainz und damit in die Pfarrgemeinden nach Langen gesendet. Viele Erfahrungen durfte ich in dieser Zeit sammeln und erleben, wie abwechslungsreich und vielfältig das Arbeiten als Gemeindereferentin ist und wie viel Freude dieser Beruf macht. Nach 14 spannenden und erlebnisreichen Jahren in der Pfarrei Sankt Jakobus gab es bei mir nun den Wunsch nach Veränderung.

Somit werde ich also ab Sommer im Pfarreienverbund Bensheim tätig sein und bin sehr gespannt auf das, was mich hier erwartet. Das werden vertraute Arbeitsfelder, wie die Erstkommunionvorbereitung, aber auch neue Herausforderungen und Tätigkeiten sein. Vor allem aber freue ich mich auf Sie – auf all die vielen Menschen, die in Bensheim der katholischen Kirche ein Gesicht geben, und die das Leben in den jeweiligen Gemeinden und darüber hinaus im Pfarreienverbund Bensheim mitgestalten und lebendig machen.

Ich freue mich sehr auf die vielen Begegnungen, das gegenseitige Kennenlernen und auf ein gutes und lebendiges Miteinander mit Ihnen.

Es grüßt Sie sehr herzlich
Ihre Gemeindereferentin
Sabine Eberle

Stille und Erholung im Kloster

K1024_13-Teilnehmer-2016.JPGSeit 33 Jahren sind Gemeindemitglieder der katholischen Pfarrei Heilig Kreuz Auerbach zu einem einwöchigen Aufenthalt in das Frauenkloster „Carmel de la Paix“ eingeladen. Mit dabei waren auch  wieder Mitglieder aus dem Pfarreienverbund Bensheim.

02 Beaune TaufeIn diesem Jahr wurde bei der Anreise der Partnerstadt Beaune ein Wochenendbesuch abgestattet. Auf dem Programm standen ein Stadtbummel, eine Führung und Besichtigung des weltbekannten Hospizes und ein ausgedehntes französisches Abendessen in einem Restaurant. Am darauffolgenden Tag,  einem Sonntag, erlebte die Gruppe einen lebendigen, frohen und ungezwungenen Familiengottesdienst in der Kirche Notre Dame.

Das Kloster liegt auf einem Hügel gegenüber dem kleinen Ort Mazille im französischen Burgund, etwa 100 Kilometer südlich von Beaune. 28 Karmelitinnen verschiedenen Alters und verschiedener Nationalität leben hier in Stille und an den Ort gebunden nach dem monastischen Motto „ora et labora“ (bete und arbeite). K1024_12-Sonnenaufgang.JPGIhr Leben ist geprägt von einer Spiritualität, die auf geschwisterlicher Liebe, auf Demut und Solidarität begründet ist, in voller Harmonie zwischen Einsiedler- und Gemeinschaftsleben. In der Einsamkeit der Klausur unterhalten die Schwestern dennoch ein lebendiges Band mit der Außenwelt, und sie tragen mit ihrem Gebet zur Erleichterung der Leiden bei, die diese Welt heute erzeugt.

Die Tradition der Gastlichkeit des Karmels ist in Mazille ganz besonders entwickelt, und die dort herrschende ökumenische Offenheit zieht eine wachsende Zahl von Menschen an, die ihr Inneres suchen. Sie sammeln sich in einer friedensspendenden und fruchtbaren Stille, in der einfachen Schönheit der Gottesdienst, die den Tag bestimmen und in der strahlenden Präsenz der Schwestern mit einem einprägsamen, mehrstimmigen Gesang der Psalmen.

Neben dem Haupternährungszweig der Landwirtschaft ist der Gästeempfang mittlerweile ein wichtiger Teil der Einkünfte. Keine halbe Stunde von Taize entfernt, ist hier ein spiritueller Ort entstanden, der Deutsche aus dem ganzen Bundesgebiet anzieht.

Bei dem Aufenthalt geht es primär nicht um die Begegnung im Gespräch untereinander, sondern um das Stillwerden des Einzelnen vor Gott. Gastfreundschaft und Offenheit waren von Anfang an wichtige Ziele der kleinen Gemeinschaft, die sich vor 40 Jahren  in Mazille  angesiedelt hat.

K1024_14-Arbeitseinsatz.JPGDie Aufenthaltstage der Auerbacher Gruppe waren ausgefüllt durch die Teilnahme an den  Gebetszeiten und die gemeinschaftlich schweigend eingenommenen Mahlzeiten, ausgedehnten Spaziergängen, die Mithilfe bei der landwirtschaftlichen Arbeit sowie einem Ausflug in die nahegelegene geschichtsträchtige Stadt Cluny. Die Gruppe bestand in diesem Jahr aus zehn Personen. Unter ihnen befand sich auch der Gemeindepfarrer der Heilig-Kreuz Gemeinde, Josef Belényesi. Vorbereitet und organisiert wurde der Aufenthalt von Liesel Sartorius. Sie wurde dabei von Elfriede Teschner unterstützt.

Autor: Friedel Rolf

– siehe auch unter Menüpunkt Fotos –