Auf den Fußspuren Jesu bei Mondenschein

30.03.2018. Der Himmel war klar und so leuchtete ein fast runder Mond den Nachtwallfahrern  den Weg durch die Nacht. Fast dreißig Christen, überwiegend aus der Pfarrgruppe St. Laurentius / Heilig Kreuz, hatten sich auf das Experiment eingelassen, die Ölbergnacht und die Geschichte der letzten Stunden Jesu im Wandern durch die Nacht nach zu erleben.
Nachtwallfahrt-KreuzHatte am Abend neben Neugier bei manchem auch noch etwas Skepsis geherrscht, so klang das sechs Stunden später ganz anders. Als eindrücklich und gelungen befanden die doch etwas müden Wanderer die Aktion, als sie sich morgens um halb fünf im warmen Pfarrzentrum bei einem guten Frühstück stärkten. Eine gelungene Aktion der Pfarrgruppe war die Nachtwallfahrt von Gründonnerstag auf Karfreitag wirklich, die dieses Jahr zum 2. Mal stattfand und von Mitgliedern beider Gemeinden vorbereitet und unterstützt wird.
Nach Feier der Liturgie in  St. Laurentius trafen sich die Teilnehmer/innen dort im Pfarrzentrum, wo es nach einer wärmenden Suppe und einer Vorstellungsrunde losging. Pfarrer Poggel spendete den Segen, bevor sich alle auf den Weg machten. Dieser führte über Fahrwege und Wanderpfade 19 km gleich an drei Highlights der Bergstraße vorbei – dem Alsbacher Schloss, dem Melibokus und dem Auerbacher Schloss. Nachtwallfahrt-MondAn sieben Stationen wurde die Geschichte dieser besonderen Nacht von Jesus im Garten Gethsemani gelesen, Impulse regten zum Nachdenken an. Es war ein besonderes „Mit-wachen“ mit Jesus beim Wandern und in Pausen, im Gespräch miteinander und dem gemeinsamen Schweigen an einem Teilstück. Gelöste Stimmung dann beim Frühstück im Pfarrzentrum Hl. Kreuz, das Dank der Ministranten, die in der Krypta Nachtwache hielten, schon bereit stand. Ein großes Dankeschön gilt den drei Organisatoren, Johannes Lückmann, Peter Lotz und Martin Nüdling für die super Vorbereitung und den ‚test-gelaufenen‘ wunderschönen Weg.Gruppenbild

Text und Bilder: Ursula Stroht