Eijo, die Fastnacht ist do!

Unter diesem Motto erwartete das Vorbereitungsteam für den offenen Nachmittag im Februar zahlreiche Narren. Die Tische waren bunt mit Luftschlangen und Papierblumen gedeckt und die Kräppel, gefüllt und ungefüllt, warteten auf den Verzehr. Leider fanden viel zu wenige Gäste den Weg ins Pfarrzentrum in Heilig Kreuz Auerbach. Trotzdem war die Stimmung gut und das zusammen gestellte Programm fand guten Anklang.
OffernerTreffFastnacht
Nach der Begrüßung in Versform und dem Geburtstagsständchen für die Jubilare, 95 und 80 Jahre, schmeckten die Kräppel sehr gut. Aus den eigenen Reihen gab es kleine Beiträge. Frau Degen las aus dem Tagebuch eines Zweijährigen vor, Frau Schader hatte aus dem Gedichtband ihrer Schwiegermutter zwei Vorträge, die auf wahren Begebenheiten beruhten, mitgebracht und Frau Taubitz hielt mit 95 Jahren eine gelungene Büttenrede. Anschließend gab es in der Arztpraxis immer wieder Verwechslungen zwischen dem Arzt (H. Miltenberger) und dem vermeintlichen Patient (E. Rettig), der eigentlich für die notleidenden Vögel sammeln wollte. Von einer Bäuerin, die mit einem Segensspruch vom Bischof ihre Kuh heilen konnte und dieser Spruch auch dann den Bischof heilte, erzählte L. Sartorius. Dann ging es hoch her mit der Rollator-Gang der Frauenfastnacht aus Bensheim, die auch im fortgeschrittenen Alter noch die Beine heben können. Ein gelungener Nachmittag ging zu Ende und die einhellige Meinung war:
die nicht da waren haben viel versäumt.

Text und Bild: Liesel Sartorius