Firmlinge gestalten Osterkerze

 In diesem Jahr waren es drei junge Frauen, die die Osterkerze für die Kirche gestalteten: Im Rahmen der Firmvorbereitung wählten Sarah, Silvia und Sophie als eines ihrer Firm-Projekte, die Osterkerze für die Kirche zu gestalten.

In einem ersten Treffen trugen sie zusammen, welche Bedeutung die Osterkerze heute und auch früher hatte, wie ihr liturgischer Gebrauch ist und welche Elemente unbedingt auftauchen müssen wie das Kreuz, die Jahreszahl und das Alpha & Omega. Unter Anleitung von Frau Stroth überlegten die Mädchen gemeinsam, welche weiteren Elemente, fertigten Skizzen an und gestalteten dann in einem weiteren Treffen aus Wachs die Kerze.

Die Osterkerze wird in der Osternacht am Osterfeuer entzündet und geweiht und wird bis zum nächsten Osterfest verwendet. Sie symbolisiert Christus als das Licht der Welt. Alpha und Omega als erster und letzter Buchstabe des griechischen Alphabets weisen darauf hin, dass Gott und mit ihm Christus das menschliche Leben und die ganze Schöpfung vom Anfang bis zum Ende und darüber hinaus umspannen.

 

Folgende Symbolik zeigt die Ostererze 2013:

  • In der Mitte und das Bild beherrschend das Kreuz, das Himmel und Erde, rechts und links verbindet. Es ist leer, da Christus auferstanden ist und uns so zeigt, dass Gott über den Tod hinaus wirkt und Leben schenkt. Es schillert farbenfroh und bunt in den Farben des Regenbogens. Er ist Zeichen für die Verbindung zwischen Menschen und Gott und das Versprechen, das Gott den Menschen nach der Sintflut gegeben hat: Nie mehr soll eine Flut die Erde verderben, denn Erde und Menschen sind Gott wichtig.

 

  • Zu Füßen des Kreuzes finden sich zwei Symbole: Zum einen ein Osterlamm, es weist auf das jüdische Passahfest hin, das durch die Worte Jesus uns bis heute in der Eucharistiefeier erinnert wird. Als ‚Agnus Dei‘ ist es Zeichen für Jesus als Erlöser, der Gott und die Menschen versöhnt hat.
  • Das andere Symbol zeigt ein Labyrinth, wie wir es vom Vorplatz der Kirche kennen: Als Zeichen für den Lebensweg der Menschen hat es keine Irrwege. Sondern es führt – wenn auch in langen Schlaufen – beharrlich auf die Mitte hin, das Ziel unseres Lebens in der Vollendung Gottes.