Weihnachten in Heilig Kreuz

P1020995 (Kopie)Weihnachten will vorbereitet sein. Und die Adventszeit war kurz. Der Christbaum und die Krippe mussten schon nach dem 3. Advent aufgestellt werden. Dank tatkräftiger Hilfe stand zwar der Baum schnell. Aber die Lichterketten hatten sich versteckt. So mussten ein paar Leute noch ein weiteres Mal ran, als sie aufgespürt waren. Auch der Krippenaufbau bedurfte vieler tatkräftiger Helfer.

Ehemaligendienen 2 Am 24.12. wurde im Hochamt erst einmal der 4. Advent gefeiert. Die aktiven Messdienerinnen und Messdiener durften sich für die Feiertage ausruhen, denn den Dienst am Altar übernahmen wie bereits im letzten Jahr routiniert ehemalige Ministranten. Ehemaligendienen 1Pfarrer Harald Poggel war außerdem besonders beeindruckt von der Sangesstärke der „alten“ Minis. Auch der frühere Pfarrer Franz-Eduard Schließmann, in der Gottesdienstgemeinde an der Messe teilnahm, freute sich, „seine“ ehemaligen Ministranten begrüßen zu können.

Der Heilige Abend begann um 16 Uhr mit einem Krippenspiel der Kindergartenkinder. Pfarrer Poggel begrüßte vor allem Familien mit kleineren Kindern.

Um 17.30 Uhr hatte das Kinderwortgottesdienstteam zusammen mit Grundschulkindern ein Krippenspiel für die Familienmette einstudiert. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom spontanen Musikkreis gestaltet. Das beherzte Spiel der Weihnachtslieder durch die Bläsergruppe animierte die Gemeinde in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche zum freudigen Mitsingen der bekannten Melodien.

Weihnachten 2017_Chor Christmette (Kopie)Die Christmette um 22 Uhr wurde vom „Chörchen“ mitgestaltet, das in diesem Jahr zu einem respektablen Chor angewachsen war. Viele der meist jungen Sängerinnen und Sänger, teilweise morgens schon als ehemalige Ministranten im Einsatz, die sich meist studienbedingt selten in Bensheim aufhalten, brachten ihr Können ein. So macht es wirklich viel Freude, sich sehr aktiv an der Gestaltung des Gottesdienstes zu beteiligen. Auch die Organistin griff festlich in die Tasten. Der Gemeindegesang wurde zudem durch Trompete unterstützt. Sehr festlich! Pfarrer Poggel brachte in seiner Predigt die Botschaft von Weihnachten sehr bildhaft auf den Punkt: Der Vorschlag eines Jungen, der im Krippenspiel mit der Trompete statt der Flöte das Jesuskind in den Schlaf spielen wollte, zeige: Zu Jesus kann man mit allem kommen, was für uns Menschen wichtig ist. Nach der Christmette folgten noch viele Gemeindemitglieder der Einladung zum Zusammenbleiben im festlich geschmückten Pfarrsaal.

Am 1. Weihnachtstag feierte Kaplan Daniel Kretsch mit der Gemeinde das festliche Hochamt. Eine Neuerung, nicht mehr an allen Tagen mit dem „eigenen“ Pfarrer Gottesdienst zu feiern. Eine Folge dessen, dass Pfarrer Poggel aus St. Laurentius nun seit 01.09. bereits auch Pfarrer von Heilig Kreuz ist und von Kaplan Kertsch unterstützt wird.

Am Stephanustag am 2. Weihnachtstag feierte Prof. Dr. Richard Hartmann von der Theologischen Hochschule Fulda das Hochamt mit der Gemeinde. Am Gedenktag für die verfolgten Christen setzte er in seiner Predigt daran an, dass wir uns in diesen Zeiten des Jahreswechsels oft „alles Gute“ wünschen. Ziel sei dabei, wie Stephanus den Himmel offen zu sehen. Stehcafe 26.12. (Kopie)Das Stehkaffeeteam hatte nach Gottesdienst für alle Kaffee gekocht, so dass viele noch verweilten – leider im Regen -, um sich Frohe Weihnachten zu wünschen oder einfach ein Schwätzchen zu halten.

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Am 27.12., dem Johannistag, wurde in dem Abendmesse der Johanniswein gesegnet und beim anschließenden beliebten Weihnachtsliedersingen verköstigt. Eine schöne und inzwischen beliebte Tradition für diesen „3. Weihnachtstag“.

Allen, die an der Vorbereitung und der Feier der Weihnachtstage im Hintergrund und zur Gestaltung der Gottesdienste beteiligt waren, ein herzliches Dankeschön!

Text und Bilder. Martina Keil-Löw