Christi Himmelfahrt: Ökumenischer Gottesdienst in Heilig Kreuz

Aufgrund der Wetterverhältnisse der vorausgegangenen Tage, der Wettervorhersage und einiger Krankheitsfälle bei den technischen Diensten fand der ökumenische Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt nicht als Not-Gottes-Fest an der Kapelle im Kirchwald statt, sondern auf dem Vorplatz in Heilig Kreuz. Trotzdem war es ein gelungener lokaler Auftakt zum ökumenischen Kirchentag, der am Wochenende in Frankfurt und auch „digital und dezentral“ auf oekt.de stattfindet.

Text und Bilder: Gabi Ryan, Norbert Löw

Gebetsort auf dem Kirchenvorplatz

Einen besonderen und coronagerechten Gebetsort gab es dieses Jahr auf Kirchenvorplatz in Auerbach: Ein großes Kreuz auf dem Labyrith lud ein, den Weg durch Bußzeit und Kartage bis hin zum Fest der Auferstehung zu erleben.

Kerzen und Fürbitten fanden Platz in der österlichen Bußzeit

Kerzen und Fürbitten fanden Platz in der österlichen Bußzeit

Kreuzesverehrung an Karfreitag

Kreuzesverehrung an Karfreitag

Weitergegebenes Licht der Osterkerze in der Osternacht

Weitergegebenes Licht der Osterkerze in der Osternacht

Blühende Blumen zeugen von der Osterhoffnung: Christus lebt!

Blühende Blumen zeugen von der Osterhoffnung: Christus lebt!

Text und Bilder: Ursula Stroth

Not macht erfinderisch – Es geht! Anders

Misereor Sonntag wird in Kooperation mit dem Weltladen Sankt Georg zum ersten Mal im Pfarreienverbund gefeiert

Ein großer bunter Gottesdienst mit internationalen Gästen und ein gut besuchtes fröhliches Solidaritätsessen im Pfarrzentrum, das gab es auf Grund von Corona schon im letzten Jahr in Sankt Georg nicht mehr.
Aber so schnell gibt man ja nicht auf. Die Pandemie macht`s möglich. Plötzlich gab es neue Ideen, den Misereor Sonntag zu begehen, Gemeinschaft zu ermöglichen und Spenden für die Projekte von Misereor zu sammeln.

Der Weltkreis von Sankt Georg konzipierte in bewährter Weise einen thematisch gestalteten Gottesdienst zum Thema: Es geht! Anders!

Und vieles war in diesem Jahr tatsächlich anders.

  • Der Gottesdienst wurde in Sankt Georg, in Sankt Laurentius, in Heilig Kreuz und in Sankt Andreas gefeiert. Ein absolutes Novum im Pfarreienverbund
  • Ehrenamtliche aus Sankt Georg und Sankt Laurentius bereiteten die Aktionen via Zoom-Konferenzen gemeinsam vor
  • Die Bäckerei Jost war gerne bereit zu unterstützen, und verkaufte um den Misereor Sonntag herum Soli-Brot im Laden
  • Die Bäckerei Jakob buk speziell für den Verkauf nach den Gottesdiensten ebenfalls Soli-Brote
  • Der Weltladen kreierte Kochboxen, deren Inhalt es ermöglichte ein traditionelles bolivianisches Gericht für 6-8 Personen zuzubereiten.
  • Die Kunden kochten nicht nur, sondern fotografierten ihre Gerichte und schickten die Fotos an den Weltladen, wo sie veröffentlicht wurden.
  • Auch am Nachmittag des Misereor Sonntags gab es noch einen Jugendgottesdienst, ebenfalls mit Soli-Brot-Verkauf
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Die Organisatoren hatten zwar jede Menge zu tun, aber auch jede Menge Freude beim gemeinsamen Planen und Vorbereiten.

Das Ergebnis übertraf die optimistischsten Erwartungen. Die Gottesdienste für Corona-Verhältnisse gut besucht, die Kochboxen ausverkauft, hübsche Bilder und eine Spendensumme, die alle bisher dagewesenen Erlöse des Solidaritätsessens bei weitem übertraf. Was will man mehr?

Dieses Konzept könnte Zukunft haben. Wir freuen uns jetzt schon auf den missio Sonntag im Oktober!

backstage

Text und Bild: Ursula Stroth

Text und Bild: Ursula Stroth

Eine gelungene Einstimmung in die Kar- und Ostertage gab es in Auerbach in ökumenischer Verbundenheit: In diesem Jahr nahm der Ökumenische Kreuzweg der Jugend alle Mitbeter:innen backstage mitten in die Proben der Passionsspiele Oberammergau hinein. Diese gibt es übrigens seit der Pest-Pandemie im 17. Jahrhundert!

Abschied von Kaplan Ajimon Joseph

JosephA1In den Messen am Samstag Abend und Sonntag am 6./7.2.2021 verabschiedete Herr Pfarrer Poggel Herrn Kaplan Ajimon Joseph. Nach etwa eineinhalb Jahren war es sein letzter offizieller Tag als Kaplan in der Pfarrgruppe Heilig Kreuz und St. Laurentius. Kaplan Ajimon Joseph wird Pfarrvikar im Dekanat Alsfeld. Er bedankte sich für das gute Miteinander und bat alle, für ihn zu beten. „Ich bete auch für Sie“. Für die Räte in Hl. Kreuz sprach Reinhold Jahn den Dank aus und wünschte dem scheidenden Kaplan für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.

Text und Bild: Norbert Löw

ZDF-Fernsehgottesdienst

Am heutigen Sonntag (17.01.2021) wurde der Gottesdienst im ZDF erstmals aus
Heilig Kreuz Auerbach übertragen.

bei der Probe

bei der Probe

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Die Bibeltexte des heutigen Sonntags berichteten von der Berufung der ersten Jünger durch Jesus. Unter dem Motto
„Hier bin ich, Herr!“
erläuterte Pfarrer Heinz Förg, was es bedeutet, heute in der Nachfolge Jesu zu leben.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Mitgliedern des Jungen Vokalensembles
St. Georg Bensheim unter der Leitung von Regionalkantor Gregor Knop.

Viele Menschen aus Heilig Kreuz, aber auch aus St. Laurentius und St. Georg haben sich bei den verschiedenen Aufgaben beteiligt: Telefondienst, Unterstützung beim Auf- und Abbau, Betreuung des ZDF-Teams mit Kaffee, Getränken und Mittagessen, Versorgung des Pfarrzentrums und der Kirche, Hilfe in Sakristei und Kirchenraum – und dies alles unter ständiger Einhaltung der Corona-Hygienemaßnahmen. Insgesamt waren zusätzlich zur etwa 25-köpfigen ZDF-Crew rund vierzig Menschen aus Bensheim im Einsatz. Für viele war diese Mitarbeit eine sehr bereichernde und spannende Erfahrung.

Für diese große Gemeinschaftsleistung gilt allen ein großes Dankeschön!
Auch das ZDF-Team war beeindruckt und dankte allen ausdrücklich für die Gastfreundschaft und das herzliche Miteinander.

Von den Fernsehzuschauern gab es viele positive Rückmeldungen zum Gottesdienst und auch zur Kirche, vor allem zum Betonglasfenster. Daraus ergaben sich oft angeregte Gespräche, die auch bei den „Diensttuenden“ zu neuen Blicken auf Altbekanntes führten.
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Kerzen anzünden und sich um die Blumen kümmern…

Frey-Verabschiedung1So wurde Anke Frey vor 12 Jahren von Pfarrer Schließmann für den Küsterdienst gewonnen.
Schnell merkte sie jedoch, dass es damit längst nicht getan ist. Die vielfältigen Aufgaben im Hintergrund, die eine Küsterin zu erledigen hat, hat Frau Frey in all den Jahren sehr gewissenhaft und mit viel Herzblut erledigt.
Beim Jahresabschlussgottesdienst wurde sie von Pfarrer Poggel aus diesem Dienst in den Ruhestand verabschiedet. Er übergab dabei auch eine Urkunde des Bischofs. Die Gemeinde bedankte sich mit herzlichem Applaus und einem Geschenk, das die Pläne des Ehepaars Frey, die Welt in einem Wohnmobil zu erkunden, unterstützt.

Text und Bild: Christel Demtröder

Nikolausfest 2020

Nikolaus 2020Etwas anders als in den vergangenen Jahren, aber mit nicht weniger Zuspruch hat unsere Gemeinde auch in diesem Jahr das Nikolausfest gefeiert. Bei einem Outdoor-Gottesdienst wurde eine der vielen Wundergeschichten über den besonderen Bischof aus Myra erzählt, bevor der Nikolaus Groß und Klein ein kleines Geschenk brachte.

Fensterbild 2020

 

Im Anschluss an den Gottesdienst konnte das für den Lebendigen Adventskalender gestaltete Fenster bewundert werden, bei dem Gedanken der Texte noch einmal aufgegriffen werden.

Text und Bilder: Christel Demtröder

Dank an Herrn Kutzner

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Am Sonntag, 22.11.2020, verabschiedete die Gemeinde Herrn Kutzner nach vielen Jahren seines großen Engagements als stellvertretender Vorsitzender im Verwaltungsrat.

Neben den vielen alltäglichen Dingen kümmerte sich Herrn Kutzner vor allem um den Erhalt der Gebäude. Er hinterlässt ein wohl bestelltes Haus.
Der Bischof schickte ein Dankesschreiben. Pfarrer Harald Poggel, die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Christel Demtröder und die Gemeinde bedankten sich bei ihm  mit einem Präsentkorb.

Taizé-Gottesdienst in Corona-Zeiten

Taizé-Gesänge und Corona-Beschränkungen – ob das wohl zusammenpasst?
Das fragte sich auch das Vorbereitungsteam. Lebt doch diese Form des ökumenischen Gottesdienstes insbesondere von dem gemeinsamen Gesang.Taize3
Dass man aber auch anders diese besondere Atmosphäre eines Taizé-Gottesdienstes schaffen kann, zeigten am ersten Septembersonntag mehrere Gemeindemitglieder: Stefan und Anja Neis hatten die Feier inhaltlich vorbereitet und begleiteten die Lieder am Klavier und auf der Querflöte, gesungen wurde von einem Trio mit Gero Dasbach und Flannery und Chris Ryan. Die Gemeinde war zwar eingeladen, die Lieder mitzusummen, aber die meisten genossen es, dem ausdrucksstarken mehrstimmigen Gesang zu lauschen und dadurch still mitzubeten. Daneben trugen sehr persönliche Gedanken zum Psalm 141 zu einem besonderen Erlebnis bei.
Nach dem Gottesdienst blieben noch viele für einen Austausch vor der Kirche zusammen und gingen dann beseelt nach Hause.
Auch der Taizé-Gottesdienst am 1. November 2020 wird voraussichtlich am gleichen Ort und in ähnlicher Form gefeiert werden.

Text: Christel Demtröder, Bild: Stefan Neis