Weltmissionssonntag 2021

Die missio-Aktion zeigt am Beispiel von Nigeria, was möglich ist, wenn Menschen aus diesem Geist heraus handeln.

Hier die Stimme des Nigerianers Anthony Agboeze

Das Video ins Deutsche übertragen (von Christel Dasbasch):
Hallo, ich heiße Anthony Agboeze und komme aus Nigeria.
Ich lebe in München und studiere an der Technischen Universität; zurzeit schreibe ich an meiner Doktorarbeit.
Nigeria ist das größte Land Westafrikas mit ca. 200 Millionen Einwohnern. Das Land vereint verschiedene Kulturen; insgesamt werden etwa 250 verschiedene Sprachen gesprochen. Hieraus erwächst Nigerias Diversität und Schönheit, um die die Welt das Land beneidet.
Dem Reisenden begegnet eine Willkommenskultur auf den ersten Blick; er/sie wird sich sofort in das Land verlieben und die kulturelle Vielfalt bewundern, die das Land zu bieten hat. Auch die Landschaft Nigerias ist wunderschön. Das Wetter ist stabil und vorhersehbar – gefühlt kann man sagen, es ist Sommer das ganze Jahr!
Wie viele andere Länder hat Nigeria aber auch mit Konflikten zu kämpfen, die den Besucher irritieren mögen, Konflikte politischer Natur, die ihre Ursache in der Diversität der Kulturen haben; oft werden sie missverstanden als Stammeskämpfe oder religiöse Konflikte. Im eigentlichen Sinne handelt es sich aber hier um Herausforderungen, die aufgrund der Kulturenvielfalt des Landes entstehen. Es geht dabei um Kooperation und das Finden einer gemeinsamen Basis. Zwischenzeitlich sind Fortschritte zu verzeichnen in dem Bemühen, die einzelnen Interessen der ethnischen Gruppen zusammenzubringen. Zum Beispiel sucht der Süden aufgrund der Knappheit der Agrarflächen nach Lösungen zur Regulierung der Landwirtschaft, die Viehhaltung eingeschlossen. Der Norden hingegen verfügt über größere Landflächen und betreibt intensiv Viehzucht; hier entstehen Konflikte zwischen den Interessengruppen, die Migrationsbewegungen in den Süden zur Folge haben.
Anthony Agboeze schließt mit einem positiven Ausblick. Er wirbt für sein Land mit seinen schönen Seiten.